Die Lage der KI in der Cloud 2026

Wie KI-Einführung, Autonomie und die Innovation der Angreifer die Cloud-Sicherheit verändern

KI ist mittlerweile fest in Cloud-Umgebungen integriert und verändert die Sicherheitsperimeter durch Autonomie und Automatisierung grundlegend. In unserem zweiten jährlichen Bericht „Die Lage der KI in der Cloud“ zeigen wir auf, was Sicherheitsteams wissen müssen und wie sie reagieren sollten.

Tatsache 1

KI ist jetzt eine Kernkomponente der betrieblichen Infrastruktur

Während 2025 das Jahr des Experimentierens war, ist 2026 das Jahr der Integration. Da 81 % der Unternehmen verwaltete Dienste nutzen und 90 % selbstgehostete Modelle betreiben, erstreckt sich die Einführung mittlerweile auf alle wichtigen Branchen und ist fest in Cloud-Umgebungen, Entwicklungsworkflows und die Automatisierung integriert.

Tatsache 2

Die KI-Einführung geht über direkte Deployments hinaus

Die Inhaberschaft von KI ist oft indirekt. 68 % der Unternehmen, die selbstgehostete Modelle betreiben, beziehen diese über Software von Drittanbietern. Diese „transitive KI“ bedeutet, dass Sicherheitsteams möglicherweise Modellrisiken und Schwachstellen in der Lieferkette erben, ohne dass ein explizites Deployment oder eine zentrale Überwachung stattfindet.

Tatsache 3

Die KI-gestützte Entwicklung ist der Standard mit systemischen Auswirkungen auf alle Anwendungen

Da 80 % der Unternehmen KI-Erweiterungen für IDEs nutzen, ist „Vibe Coding“ für Entwickler von Tag eins an Realität geworden. Diese Geschwindigkeit birgt aber auch Risiken: Bei etwa jedem fünften Unternehmen, das diese Plattformen nutzt, wurden systemische Sicherheitslücken aufgrund von unsicheren, durch KI generierten Standardeinstellungen festgestellt.

Tatsache 4

Agenten und MCP-Server vergrößern die Angriffsfläche

Der Wandel hin zur Autonomie beschleunigt sich, da 57 % der Unternehmen selbstgehostete KI-Agenten einsetzen und 80 % MCP-Server (Model Context Protocol) nutzen. Diese Komponenten schaffen neue, oft überprivilegierte Steuerungsebenen, die Angreifer ausnutzen können, um sich lateral in sensiblen Datenspeichern zu bewegen.

Schlüsse

Fazit


Bei Sicherheit geht es nicht mehr um den Schutz isolierter Modelle, sondern um die Verwaltung eines verteilten Ökosystems aus autonomen Agenten, eingebetteten Abhängigkeiten und KI-gesteuertem Code. Um widerstandsfähig zu bleiben, müssen die Verteidiger die KI als Kerninfrastruktur behandeln, indem sie die KI-Transparenz direkt in ihre umfassenderen Cloud-Sicherheits- und Identitätsverwaltungsprogramme integrieren.

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Laden Sie den vollständigen Bericht herunter, um den gesamten Umfang der datengestützten Erkenntnisse darüber zu erhalten, wie die KI-Einführung die Spielregeln für Angreifer und Verteidiger gleichermaßen verändert.