Warum Agentless-first in modernen Cloud-Umgebungen zählt
Cloud-Umgebungen verändern sich kontinuierlich. Teams erstellen neue Ressourcen, nutzen zusätzliche Services, entwickeln Architekturen weiter und deployen kurzlebige Workloads, die oft nur Minuten existieren. Eure Security muss diese Dynamik abbilden.
Ephemere Infrastruktur stellt klassische Agentenmodelle vor Probleme. Container, kurzlebige VMs und Serverless-Funktionen erscheinen und verschwinden schneller, als Agenten installiert, aktualisiert oder stabilisiert werden können. Jeder Host, der ohne Agent startet – selbst kurzzeitig –, erzeugt blinde Flecken.
Agentenbasiertes Scanning skaliert in der Cloud nur begrenzt. Der notwendige Lifecycle, privilegierte Prozesse und der operative Aufwand passen nicht zu dynamischen Cloud-Umgebungen.
Der Agentless-first-Ansatz von Wiz löst dieses Problem: API-basierte Erkennung und Snapshot-Analyse liefern sofortige Abdeckung über alle Cloud-Accounts – keine Installationen, keine übersehenen Hosts, keine Performance-Einbußen. Wenn Ihr Runtime-Tiefe braucht, ergänzt Wiz einen schlanken eBPF-Sensor, der Live-Systemaktivität erfasst, ohne die Last eines traditionellen Agenten.
Kurz gesagt: Agentless-first sorgt für Breite und Geschwindigkeit. Runtime-Sensoren liefern bei Bedarf zusätzliche Tiefe.
Uncover vulnerabilities in the cloud without deploying agents
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Agentless-Security: Definition und Grundlagen
Agentless-Security ist ein cloud-nativer Ansatz, der Transparenz und Risikobewertung ohne Softwareinstallation auf Workloads ermöglicht. Statt Agenten auf jeder VM, jedem Container oder jedem Node zu deployen, sammeln Agentless-Plattformen Daten direkt von Cloud-APIs, Metadaten und Snapshots.
Dieses Modell entspricht der Realität moderner Cloud-Umgebungen: Workloads sind kurzlebig, Autoscaling ist Standard und Teams brauchen sofortige, konsistente Abdeckung – ohne zusätzlichen Betriebsaufwand.
Funktionsweise von Agentless-Security
Agentless-Plattformen basieren auf zwei zentralen Mechanismen:
API-basierte Erkennung: Sichere Cloud-APIs erfassen jede Ressource – über Accounts, Regionen und Services hinweg. So entsteht in Echtzeit ein vollständiges Inventar.
Snapshot-Analyse: Temporäre, schreibgeschützte Snapshots ermöglichen der Plattform, Workloads auf Schwachstellen und Fehlkonfigurationen zu scannen, ohne das laufende System zu berühren. Nach der Analyse werden sie automatisch gelöscht.
Diese Kombination bietet vollständige Abdeckung ohne Eingriff in Workloads – und reduziert gleichzeitig Komplexität und Betriebsrisiken.
Agentless-Security in der Praxis
Agentless-Security verbindet sich direkt mit euren Cloud-Providern – AWS, Azure und GCP – über sichere APIs. Sobald die Zugriffsrechte eingerichtet sind, erkennt die Plattform automatisch Ressourcen und bewertet deren Sicherheitszustand.
Statt Software auf jedem System zu installieren, sammeln Agentless-Lösungen Informationen aus:
Cloud-APIs für Ressourceninventar, Metadaten, Berechtigungen und Konfigurationen
Storage-Snapshots für Offline-Scanning auf Schwachstellen und Malware
Cloud-Logs und Netzwerkeinstellungen für Erkenntnisse zu Angriffsfläche, Konnektivität und Identitäten
Account- und serviceübergreifende Korrelationen, um Beziehungen aufzudecken, die Angreifer ausnutzen könnten
Dieses Outside-in-Modell liefert vollständige Transparenz ohne in laufende Prozesse einzugreifen und skaliert sofort über Accounts und Ressourcentypen hinweg.
Wann Runtime-Tiefe ins Spiel kommt
Agentless bietet breite Abdeckung und Posture-Erkenntnisse. Einige Anwendungsfälle profitieren jedoch von Echtzeit-Transparenz – etwa das Erkennen anomaler Prozessaktivität, Systemaufrufe oder Lateral-Movement-Versuche.
Hier kommt ein eBPF-Sensor ins Spiel: Er ergänzt den Agentless-Ansatz um Runtime-Einblicke – ohne den operativen Aufwand klassischer Agenten.
Agentless Scanning Best Practices
Agentless scanning inspects cloud environments for security risks without installing software agents on workloads, using cloud provider APIs and snapshot analysis instead
Mehr lesenAgentless-Security vs. agentenbasierte Security
In dynamischen Cloud-Umgebungen bietet Agentless-first die bessere Grundlage: höhere Abdeckung, geringerer Aufwand und weniger blinde Flecken. Agenten bleiben relevant – vor allem in Legacy- oder On-Prem-Szenarien.
Vorteile agentenbasierter Security
Traditionelle Agenten sammeln Telemetrie und setzen Richtlinien durch, indem sie Software direkt auf jedem Host ausführen. Das gibt ihnen bestimmte Stärken – bringt aber auch Kosten mit sich, die in der Cloud schnell wachsen.
1. Aktives Host-Level-Enforcement
Agenten können lokal handeln: Prozesse blockieren, Konfigurationen ändern, Firewall-Einstellungen durchsetzen oder ungenutzte Software entfernen.
Wo das hilft: Legacy-Systeme, On-Prem-Workloads oder spezialisierte Hosts, die direkte Kontrolle benötigen.
Warum es nicht ideal für die Cloud ist: Diese Fähigkeit kommt durch privilegierte, dauerhaft laufende Prozesse. Bei Kompromittierung schaffen sie neue Risiken. Und jeder einzelne Host muss die Agenten installiert, aktualisiert und funktionsfähig halten.
2. Funktioniert über gemischte Infrastruktur
Agenten können auf Cloud-VMs, Bare Metal, Rechenzentrumsservern und Endpoints laufen. Das kann Security-Tooling über diverse Umgebungen hinweg standardisieren.
Wo das hilft: Hybrid-Setups oder Umgebungen ohne gute API-Abdeckung.
Warum es nicht ideal für die Cloud ist: Cloud-native Umgebungen haben bereits robuste APIs – und sie skalieren automatisch. Agenten erreichen weder die Elastizität noch die Geschwindigkeit von Cloud-Workloads.
3. Funktioniert bei eingeschränkter Konnektivität
Agenten können manchmal lokales Monitoring auch während Ausfällen oder Netzwerkproblemen fortsetzen.
Wo das hilft: isolierte Edge-Umgebungen.
Warum es nicht ideal für die Cloud ist: Cloud-Security erfordert vereinheitlichte, korrelierte Transparenz über Accounts und Services hinweg. Getrennte Agenten erzeugen Fragmentierung, keine Resilienz.
Nachteile agentenbasierter Security (verstärkt bei Cloud-Skalierung)
1. Abdeckungslücken sind unvermeidlich
Jede VM, jeder Container oder Node, der ohne Agent startet – absichtlich oder unbemerkt – wird unsichtbar. In schnelllebigen Cloud-Umgebungen ist das unvermeidlich.
2. Hoher operativer Wartungsaufwand
Jeder Agent muss deployt, aktualisiert, debuggt, neu gestartet und über Tausende von Ressourcen hinweg überwacht werden. Drift und Fehlkonfiguration sind konstante Risiken.
3. Performance- und Kosten-Overhead
Selbst schlanke Agenten verbrauchen CPU und Speicher. Bei Skalierung kann das Nodes in höhere Compute-Tiers schieben und Betriebskosten erhöhen.
4. Vendor-Lock-in
Agenten zu wechseln bedeutet Massen-Deinstallation plus Massen-Neuinstallation, oft über Tausende von Hosts. Die versunkenen Kosten verlangsamen die Einführung besserer Tools.
5. Vergrößerte Angriffsfläche
Agenten sind privilegierte, netzwerkverbundene Prozesse – und viele hatten kritische CVEs. Kompromittiert ein Angreifer einen Agenten, erbt er dessen Zugriff.
6. Schwer skalierbar mit ephemeren Cloud-Workloads
Autoscaling-Gruppen, Spot-Instanzen, Serverless-Patterns und kurzlebige Compute sprengen agentenbasierte Modelle. Cloud-Security braucht automatische Zero-Touch-Abdeckung.
Vorteile von Agentless-Security
Agentless-Modelle nehmen Daten von Cloud-APIs, Metadaten, Storage-Snapshots und Konfigurationen auf – außerhalb des Workloads. Das macht sie wesentlich einfacher einzusetzen.
1. Einfache, automatische Abdeckung
Verbindet euch einmal mit euren Cloud-Accounts und alles ist sichtbar. Neue Workloads erkennt die Plattform im Moment ihrer Erstellung – keine Installation, kein Drift, keine Lücken.
2. Cloud-native Skalierbarkeit
Ob ihr 10 Workloads oder 100.000 habt – die Abdeckung skaliert sofort ohne Pro-Host-Deployment oder Tuning.
3. Kein Performance-Impact
Keine Agenten bedeuten keinen CPU-Impact, keinen Speicherverbrauch, keine Beeinträchtigung der Workload-Performance.
4. Geringe Reibung und kein Lock-in
Ihr könnt Tools einfach onboarden, testen oder wechseln, weil nichts auf den Workloads selbst deployt ist.
5. Keine Wartungslast
Kein Agenten-Lifecycle zu managen. Die Plattform aktualisiert sich selbst.
Grenzen von Agentless-Security (und wie Wiz sie adressiert)
1. Erfordert Cloud-APIs
Agentless glänzt in cloud-nativen Umgebungen. Hosts in On-Prem-Umgebungen ohne robuste APIs kann es nicht direkt überwachen.
Wiz-Empfehlung: Nutzt Agentless-first in der Cloud. Greift nur auf Agenten zurück, wenn APIs und Sensoren nicht ausreichen.
2. Eingeschränktes direktes Runtime-Enforcement
Agentless-Lösungen sitzen nicht innerhalb des Workloads und können daher Prozesse nicht direkt blockieren oder Dateien isolieren.
Wie Wiz das löst: Wiz ergänzt Agentless mit einem schlanken eBPF-Runtime-Sensor – einem Kernel-Level-Monitor, der Folgendes bietet:
Echtzeit-Transparenz für Systemaufrufe
Datei-, Netzwerk- und Prozess-Monitoring
Kubernetes-Runtime-Einblicke
Erkennung anomalen Verhaltens
…ohne vollständige Agenten oder den operativen Overhead, den sie mitbringen.
Das gibt Teams die Runtime-Tiefe agentenbasierter Tools ohne die Kosten, Risiken oder Wartung von Agenten.
Zusammenfassung: Agentless vs. agentenbasierte Security
Agentless-first bietet die beste Grundlage für moderne Cloud-Security: skalierbar, effizient und ohne zusätzlichen Betriebsaufwand.
Agenten bleiben relevant – aber nur in klar definierten Sonderfällen.
Ein kombinierter Ansatz aus Agentless und gezielter Runtime-Sensorik liefert die optimale Balance aus Transparenz und Kontrolle.
Die folgende Tabelle bietet eine Schnellreferenz für wichtige Kriterien, die Euch bei der Entscheidung helfen.
| Kriterium | Agentenbasierte Security | Agentless-first-Security |
|---|---|---|
| Deployment-Methode | Agentenprozess läuft auf jedem Workload | API-Verbindung zu Cloud-Accounts; keine Software auf Workloads (optionaler eBPF-Sensor für Runtime-Tiefe) |
| Deployment-Geschwindigkeit | Langsam; erfordert Admin-Installation des Agenten | Sofort nach initialem Setup |
| Skalierbarkeit | Begrenzt; Agent muss manuell auf jeder Ressource installiert und gewartet werden | Hoch skalierbar; neue Cloud-Ressourcen erkennt die Plattform automatisch |
| Flexibilität | Konfigurationsänderungen schwieriger; Risiko von Vendor-Lock-in | Hochflexibel bei sich ändernden Anforderungen |
| Auswirkung auf Sicherheit | Risiko, dass Agenten kompromittiert werden | Keine Auswirkung auf Workload-Security (Daten stammen aus bestehenden APIs) |
| Wartungsanforderungen | Agenten müssen aktualisiert und gesichert werden | Wartung übernimmt der Service-Provider |
| Am besten geeignet für | Legacy-On-Premises- und Hybrid-Cloud-Services, die nicht von Agentless-Services unterstützt werden | Alle Cloud-Ressourcen |
Der Wiz-Ansatz für Agentless-Security
Wiz ist von Grund auf Agentless-first konzipiert und gibt Euch vollständige Transparenz über Cloud-Umgebungen – ohne Software auf Workloads zu deployen. API-basierte Erkennung und Snapshot-Analysen liefern sofortige Sichtbarkeit. Wenn ihr tiefere Runtime-Einblicke braucht, ergänzen wir einen schlanken eBPF-Runtime-Sensor, der Systemaufrufe, Dateiaktivität und anomales Verhalten in Kubernetes und Linux erfasst.
Das Ergebnis: eine einheitliche Plattform mit klar priorisierten Risiken, kontextualisierten Erkenntnissen und effizienten Workflows – ohne zusätzlichen operativen Aufwand.
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